Hoch über Vitznau lebt eine ganz besondere Fledermausfreundin
Schwester Theresia Raberger, Mitglied des Franziskanischen Ordens ist in der Stiftung Felsentor zuständig für die Leitung der Tierschutzabteilung.
Am Biodiversitätstag Rigi vom 26. Juni 2010
besuchte sie unsern Fledermaus-Infostand und entdeckte so eine neue Leidenschaft - die Fledermäuse. Um bei ihrem Wirkungort, hoch oben an der Rigiflanke, diesen wundersamen fliegenden Kobolden auf die Spur zu kommen, schaffte sich Schwester Theresia gleich einen Fledermausdetektor der SSF an und beobachtet und belauscht seither unermüdlich ihre Flatterfreunde.
Beim versprochenen Besuch der Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten am European Bat Night Wochenende Ende August 2010 wurde gemeinsam nach möglichen Unterschlüpfen gesucht. An den zahlreichen Hütten und Ställen gibt es etliche Versteckmöglichkeiten für verschiedene Fledermausarten, aber auch die vielen Höhlen im Nagelfluhgestein bieten ein hohes Potential als Winterquartiere.
Ruth und Victor Ehrenbold wurden sogar mit einem feinen Kaffee in der Wohnhütte der Schwester verwöhnt und anschliessend, flankiert von drei Ziegen und dem Hund ein Stück zurück ins Tal begleitet.
Schwester Theresia wird sich fortan intensiv nach Fledermäusen in der Gegend des Felsentors umsehen und mit der Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten in Kontakt bleiben.
Bilder: V. Ehrenbold (Klick vergrössert)
Schwester Theresia bietet Wohnung für Fledermäuse an
Auch 2012 bleibt die Fledermausfreundin aktiv. Frau Vreni Egger brachte ihr auf Wunsch zwei Fledermauskasten, welche Schwester Theresia, behende wie sie ist, höchstpersönlich in luftiger Höhe montierte (Fotos: Vreni Egger)
![]() Klettern ist für Schwester Theresia kein Problem | ![]() Das Werk ist vollbracht | |
![]() Die Wohnungen sollten z.B. Lanohren ansprechen | ![]() Nun können sie kommen, die Fledermäuse | |
Neuschaffung von Fledermausquartieren bei der Renovation der reformierten Kirche Vitznau
Im Jahr der Biodivesität 2010 wurden während der Renovation der Thomaskirche Unterschlüpfe für Fledermäuse geschaffen. Unter Anleitung der Kantonalen Fledermausschutz-Beauftragten entstanden jeweils über den Lüftungslukarnen Spaltquartiere im Zwischendach.
Bauherrschaft, Architekt und Zimmerleute haben hier einen wertvollen Beitrag zur Artenförderung beigetragen! Herzlichen Dank!























