Home Info Impressum Suche Login

 

zur Übersicht


11.Januar 2007

Hallo zusammen

 

First of all, speichert gleich Mal meine neue Adresse: maria[at]all-out.org und Natelnummer: +268 647 69 55. Meine Emails werden aber immer noch sporadisch in eure Mailbox flattern, da die Internetmöglichkeiten hier etwas beschränkt sind.

 

Für alle, die noch nie in Swaziland waren, ist es ein MUSS für die nächsten Afrikaferien!! Die Leute sind sehr hilfsbereit, die Landschaft leuchtet in allen Farben so weit das Auge reicht und die Temperaturen sind momentan sommerlich warm. An die Sprache muss ich mich noch etwas gewöhnen. Ein "H" wird wie ein "Sch" ausgesprochen, aber mit einer steifen Zunge. Alles klar? Neben etlichen Volunteers hat es hier zwei weitere Schweizer Researcher (dasselbe wie ich). Florian kommt aus dem Wallis (französischer Teil) und Emilie aus Tessin, um uns zu verständigen müssen wir also trotzdem englisch reden.

 

Vom 12. - 26. Januar werde ich mit einer kleinen Research - Crew nach Malolotja gehen. Dies ist ein Nationalpark in den Bergen im NW von Swaziland, die Landschaft soll dort traumhaft schön sein (speziell der Ausblick von der Dusche aus). Meine Arbeit mit den Marabou Störchen wird sich noch etwas verzögern, da das Konstrukt, um die Marabou Störche einzufangen, noch nicht fertig gebastelt ist. Ein Netz wird an zwei "Gewehren" befestigt, die Störche mit Aas angelockt und bei Knopfdruck wird das Netz über den Storch geschleudert. Klingt relativ einfach, doch falls sich ein Fehler einschleicht kann der Storch (bzw. den Researcher) leicht aufgespiesst werden, würde zwar einen leckeren Grillabend geben!

 

In den ersten zwei Wochen werde ich nach Reptilien Ausschau halten. Obwohl Swaziland ein kleines Land ist, hat es eine unglaubliche Diversität an Schildkröten, Schlangen, Eidechsen, Geckos etc. Die Schlangenliste alleine beinhaltet schon über 50 Arten, ein paar von denen hoffe ich niemals über den Weg gehen zu müssen!! Ich träumte diese Nacht schon von meiner ersten Schlangenbegegnung, es wimmelte nur so von giftigen Schlangen, eine versuchte ihr Glück an meinem Hals. Im Traum konnte ich daher schon den ersten Notfall üben: ruhig bleiben, sich nicht bewegen, Verband machen und auf Hilfe warten. Ich bezweifle aber, ob ich dieser simplen Anweisung im Ernstfall auch wirklich folgen kann! Schlangen sind in Swaziland aber eigentlich kein Problem, da sind Mosquitos schon einiges bedenklicher.

 

Lasst Mal von euch hören!

Liebe Grüsse aus dem königlichen Swaziland, Maria

 


Links

Malolotja-Nationalpark 

(Homepage des Nationalparks)

 

Satellitenbild 

(im Zentrum steht der "Ngwenya Mountain" 1829m, als zweithöchster Berg in Swaziland). Wer richtig hineinzoomt, findet vielleicht Maria...