Batnight in Meggen 2012

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Fledermausnacht in Meggen Freitag, 24. August 2012

Um 20 h trafen sich 10 topmotivierte Fledermausfans bei den Schrebergärten Scheideggstrasse in Meggen ein. Auch Josef Scherer, Gemeinderat und Mitglied der Natur- und Umweltschutzkommission gehörte zu den interessierten Besuchern.

 

Franziska Bratoljic-Mühlebach  und Ani Ammann, lokaler Fledermausschutz Meggen, gaben eine kurze Einführung in das Leben der Fledermäuse, vor allem das Braune Langohr (Tier des Jahres 2012 von Pro Natura). Für die Beantwortung der vielen spannenden Fragen standen die beiden engagierten Frauen den Exkursionsteilnehmer/Innen mit Begeisterung zur Verfügung. Gegen halb neun drehte bereits die erste Fledermaus ihre Runden. Mit Fledermausdetektoren ausgerüstet machten sich alle auf die Suche nach weiteren Fledermäusen. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. Am noch hellen Himmel präsentierten die schnellen Flieger ihr Können und dank den Detektoren konnte man  auch hören dass sie auch erfolgreich waren im Jagen und schmatzend die Beute verschlingen.

Das  Ziel der diesjährigen abendlichen Pirsch war der neue Weiher im Schwerziried. Josef Scherer berichtete  über die Aufwertung dieses wunderbaren Naturschutzgebietes das im Verlauf dieses Jahres entstanden ist. Leider wurde es in der Zwischenzeit schon recht dunkel  und die Details waren nicht mehr erkennbar. Hoffentlich werden diese Informationen aber den einen oder anderen Exkursionsteilnehmer dazu bewegen, einmal bei Tag  diesen schönen Ort zu besuchen.

Fledermäuse zeigten sich keine mehr am Weiher. Dafür meldeten sich aber Waldkäuze und Waldohreulen mit ihren unheimlichen Rufen. … und dann begann es zu regnen! Genau zur richtigen Zeit war der erfolgreiche Anlass zu Ende. 

Franziska Bratoljic




Fotos: Fabienne Bratoljic







Fledermausnacht spezial für Kinder



Klick vergrössert (Fotos: Fabienne Bratoljic)




Ganz spontan organisierte Franziska Bratoljic am Samstag noch eine Mini-Batnight für Kinder. Bei strömendem Regen trafen sich Kinder mit Grossmutter und Eltern (7 Personen) in den Meggenhornscheune zum Beobachten von Fledermäusen.

 

Warm eingepackt im Heu und umgeben von Kühen, Geissen und Hühnern hörten die Buben und Mädchen gespannt zu, was Franziska über die Fledermäuse erzählte. Auf Fragen wussten die kleinen Fledermausfans schon gute Antworten. Warum wohl?

Ihre  Grossmutter hatte den Kleinen schon viel im Voraus von diesen Säugetieren erzählt, denn sie besuchte den Fledermausanlass vom Freitagabend. Und dass es einen Detektor braucht um die Fledermäuse zu hören wussten sie natürlich auch schon. Also erhielten auch sie ein solches Gerät. Schnell verwandelten sie den Detektor in Handys und telefonierten mit den Fledermäusen um ihnen zu sagen dass sie nun aus ihren Verstecken hervorkommen sollten. Und es hat gewirkt. Im oberen Stock der Scheune präsentierten  verschiedene Arten  im Schein einer Rotlichtlampe ihre Flugkünste. Die Kinder (und Erwachsenen!) waren total fasziniert wie wendig diese Tiere sind. Auch konnte gut beobachtet werden wie einige Fledermäuse durchs Scheunentor hinaus flogen und dann aber bald wieder zurückkehrten, weil es draussen in Strömen regnete. Diese Scheune ist ein richtiges Indoor-Fledermaus-Paradies!

Und wiederum ging ein erfolgreicher Fledermausanlass dem Ende entgegen. Mit ihren Regenschirmen machten sich alle wieder auf den Weg nach Hause.